Das Trinkwasser ist das bestüberwachte Lebensmittel - sagt man gern und oft. Wenn man diesen Satz auf die Häufigkeit der Kontrollen bezieht, dann stimmt er sogar. Kein Lebensmittel wird hierzulande so oft kontrolliert wie Trinkwasser. Nur ist für die Qualität eines Produktes nicht die Häufigkeit der Kontrolle sondern die Grundlage, auf der die Kontrolle erfolgt, ausschlaggebend. Mit anderen Worten, wie ich auf was kontrolliere und welche Stoffe ich zulasse ist wichtig. Wenn die Kontrollvorschrift schlampig ist, kann das Ergebnis nicht anders sein!

Die Trinkwasserverordnung ist meiner Meinung nach stark überarbeitungsbedürftig - höflich ausgedrückt.

                               Indikator für die Gesamtbelastung des Wassers - der elektrische Leitwert (µS)

Gesundes Wasser mit guter entschlackender Wirkung - davon spricht man bis 80 µS

Die WHO gibt als (Richt-) Grenzwert für Trinkwasser 750 µS

In Deutschland gilt seit 02.09.2010 ein Grenzwert von 2790 µS!

Wenn der Grenzwert in praktisch nicht erreichbare Höhen geschraubt wird, kann man ihn auch nicht verletzen.

Nach vorsichtigen Schätzungen ist unser Trinkwasser ein Cocktail aus ca. 1500 Stoffen und Stoffverbindungen.

In der Trinkwasserverordnung kommen aber nur knapp 50 Stoffe, Stoffverbindungen und Parameter vor, auf die kontrolliert werden muss. Danach richten sich die Wasserwerke und damit die Qualität des Trinkwassers. Wer kümmert sich um den Rest, immerhin ca. 1400 Stoffe?

Unter den 50 Stoffen sind u.a. Benzol, Chrom, Cyanid, Quecksilber, Uran, Antimon, Arsen, Blei, Kupfer, Aluminium - alle mit Grenzwerten in mg/l. Wohlgemerkt pro Liter! Nicht pro Tag, Woche oder Jahr. Und - das Zeug summiert sich im Körper!

Und dann lässt die TrinkwV noch Stoffe mit EU-Gefahrstoffkennzeichnung wie giftig/Umweltgefährlich/gesundheitsschädlich im Trinkwasser zu! Da wäre z.B. Acrylamid zu nennen oder Benzo-(a)-pyren, Epichlorhydrin, 1,2-Dichlorethan oder Tetrachlorethen - die Aufzählung ließe sich fortführen. 

Arzneimittelrückstände - ein zunehmendes Problem - kommt in der TrinkwV namentlich nicht vor.

In Deutschland sind z.Zt. ca. 75.000 Medikamente zugelassen, mit teilweise verheerenden Umweltbilanzen. So man überhaupt Daten hat. Blutfettsenker, Anti-Epileptika, Röntgenkontrastmittel, Hormonrückstände (z.B. der Anti-Baby-Pille) sind längst im Grund– und Trinkwasser nachgewiesen. Die Wasserwerke bekommen vieles davon wahrscheinlich gar nicht mit - und wir auch nicht. Erst wenn eine Wirkung im Körper zu spüren ist. Aber dann ist es zu spät ist.

Wenn Sie jetzt sagen, das kann nicht sein, das glaube ich nicht, denn unser bestüberwachtes Lebensmittel ist doch so lecker, gesund und lebendig, dann melden Sie sich bei mir —> siehe Kontakt. Ich sende die Trinkwasserverordnung gern zu.

Natürlich gern auch weitere Informationen, z.B. zur vielgepriesenen Alternative Mineralwasser. Einige Fakten zum Wasser aus der Flasche auf der nächsten Seite.

Greifen Sie statt zu Leitungswasser zu einer wirklichen Alternative und bereiten Sie Ihr Trinkwasser selbst auf. So haben Sie immer garantiert reinstes Wasser und es kann auch nie alle werden.

Allen gesundheitsbewussten Menschen und insbesondere Familien mit Kindern dringendst empfohlen!  

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